Ich bin ein echter Nordeuropa-Fan, darum hat mich diese Nachricht begeistert: Island, den meisten von uns leider nur durch die Aschewolke bekannt, hat neben Geysiren, heißen Quellen und Vulkanen viel Innovatives zu bieten.
Zum Beispiel hat das kleine Land seit Juni das fortschrittlichste Medienrecht der Welt! Das Gesetzt dazu wurde mit nur einer Stimmenthaltung vom Parlament verabschiedet. So kann Island mit Stolz von sich behaupten, heute den weltweit stärksten Schutz der Pressefreiheit zu haben. Im Rahmen der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) wurden die Rechte von Medien und investigativen Journalisten deutlich ausgeweitet. Im Wesentlichen wird der Schutz von Quellen vertraulicher Informationen gestärkt, Journalisten besser vor Verleumdungsklagen geschützt und die Zensur von Presseberichten signifikant erschwert. Whistleblower und Provider werden künftig vor klagewütigen Konzernen in Schutz genommen. Auslöser für die Initiative war das Vorgehen der Kaupthing-Bank, die mittlerweile pleite ist. Die Bank hatte versucht, negative Berichterstattung durch den nationalen Rundfunk zu unterdrücken. Mit der Folge, dass das Vertrauen der Bürger in das isländische Bankensystem und auch in die Pressefreiheit stark gesunken ist.
Mit dem neuen Gesetz, dem „stärksten Gesetz seiner Art“, so die Abgeordnete Brigitta Jonsdottir, sollen die Isländer also ihrer Presse wieder vertrauen können. Ein Erfolg versprechender Weg, was meint Ihr? In Deutschland sind wir noch ziemlich weit davon entfernt. http://www.golem.de/1006/75888.html.
Island – eine Nasenlänge voraus
Ich bin ein echter Nordeuropa-Fan, darum hat mich diese Nachricht begeistert: Island, den meisten von uns leider nur durch die Aschewolke bekannt, hat neben Geysiren, heißen Quellen und Vulkanen viel Innovatives zu bieten.
Zum Beispiel hat das kleine Land seit Juni das fortschrittlichste Medienrecht der Welt! Das Gesetzt dazu wurde mit nur einer Stimmenthaltung vom Parlament verabschiedet. So kann Island mit Stolz von sich behaupten, heute den weltweit stärksten Schutz der Pressefreiheit zu haben. Im Rahmen der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) wurden die Rechte von Medien und investigativen Journalisten deutlich ausgeweitet. Im Wesentlichen wird der Schutz von Quellen vertraulicher Informationen gestärkt, Journalisten besser vor Verleumdungsklagen geschützt und die Zensur von Presseberichten signifikant erschwert. Whistleblower und Provider werden künftig vor klagewütigen Konzernen in Schutz genommen. Auslöser für die Initiative war das Vorgehen der Kaupthing-Bank, die mittlerweile pleite ist. Die Bank hatte versucht, negative Berichterstattung durch den nationalen Rundfunk zu unterdrücken. Mit der Folge, dass das Vertrauen der Bürger in das isländische Bankensystem und auch in die Pressefreiheit stark gesunken ist.
Mit dem neuen Gesetz, dem „stärksten Gesetz seiner Art“, so die Abgeordnete Brigitta Jonsdottir, sollen die Isländer also ihrer Presse wieder vertrauen können. Ein Erfolg versprechender Weg, was meint Ihr? In Deutschland sind wir noch ziemlich weit davon entfernt. http://www.golem.de/1006/75888.html.