7. Oktober 2010,Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein
Bestseller oder nicht? Lesen macht immer Spaß
Druck und Buch gehören zusammen wie die Finger einer Hand. Und da die Frankfurter Buchmesse am Wochenende auch für Publikum öffnet, möchte ich mich heute wieder mit Büchern beschäftigen. Der Wert eines Buches ist natürlich individuell und spiegelt sich für den Besitzer nicht im bezahlten Preis. Trotzdem orientieren sich Kunden beim Bücherkauf gerne an Bestsellerlisten. Doch wie kommen diese Bestsellerlisten eigentlich zustande?
Bereits seit 2001 werden in Deutschland alle Sortimentslisten von mehr als 450 Buchhandlungen elektronisch abgefragt. Dabei werden die Buchhandlungen so ausgewählt, dass sie mit ihren Umsätzen und Standorten der Gesamtheit des Buchhandels in Deutschland entsprechen. An den Wochenenden erfolgt der Abruf der Verkaufsdaten. Diese Abverkaufszahlen werden mittels Datenbank den jeweiligen Titeln zugeordnet. So ergibt sich automatisch ein Ranking nach Verkaufsmenge.Um in die Bestsellerliste aufgenommen zu werden, müssen aber einige Kriterien erfüllt werden:
1. Die Inhalte der Bücher müssen natürlich “eigenschöpferische Leistungen” sein.
2. Ratgeber, Kochbücher, Sonderausgaben, Geschenkbücher und Zusammenstellungen bereits erschienener Bücher werden nicht berücksichtigt.
3. Bei Parallelausgaben desselben Titels wird nur die häufiger verkaufte Ausgabe aufgenommen.
Übrigens war Band V der Harry-Potter-Serie die erste englischsprachige Originalausgabe, die es 2003 in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Für das Taschenbuch gelten die gleichen Kriterien wie für Hardcoverbücher. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Listen für Bilderbücher, Kinderbücher, Wirtschaftsbücher und DVDs mit jeweils eigenen Maßstäben. Mehr Fakten unter
Wo kommen Bestsellerlisten her?
Bestseller oder nicht? Lesen macht immer Spaß
Druck und Buch gehören zusammen wie die Finger einer Hand. Und da die Frankfurter Buchmesse am Wochenende auch für Publikum öffnet, möchte ich mich heute wieder mit Büchern beschäftigen. Der Wert eines Buches ist natürlich individuell und spiegelt sich für den Besitzer nicht im bezahlten Preis. Trotzdem orientieren sich Kunden beim Bücherkauf gerne an Bestsellerlisten. Doch wie kommen diese Bestsellerlisten eigentlich zustande?
Bereits seit 2001 werden in Deutschland alle Sortimentslisten von mehr als 450 Buchhandlungen elektronisch abgefragt. Dabei werden die Buchhandlungen so ausgewählt, dass sie mit ihren Umsätzen und Standorten der Gesamtheit des Buchhandels in Deutschland entsprechen. An den Wochenenden erfolgt der Abruf der Verkaufsdaten. Diese Abverkaufszahlen werden mittels Datenbank den jeweiligen Titeln zugeordnet. So ergibt sich automatisch ein Ranking nach Verkaufsmenge.Um in die Bestsellerliste aufgenommen zu werden, müssen aber einige Kriterien erfüllt werden:
1. Die Inhalte der Bücher müssen natürlich “eigenschöpferische Leistungen” sein.
2. Ratgeber, Kochbücher, Sonderausgaben, Geschenkbücher und Zusammenstellungen bereits erschienener Bücher werden nicht berücksichtigt.
3. Bei Parallelausgaben desselben Titels wird nur die häufiger verkaufte Ausgabe aufgenommen.
Übrigens war Band V der Harry-Potter-Serie die erste englischsprachige Originalausgabe, die es 2003 in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Für das Taschenbuch gelten die gleichen Kriterien wie für Hardcoverbücher. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Listen für Bilderbücher, Kinderbücher, Wirtschaftsbücher und DVDs mit jeweils eigenen Maßstäben. Mehr Fakten unter
http://www.buchreport.de/bestseller/ermittlung_der_bestseller.htm
Bild: Rainer Sturm, www.pixelio.de