
Das Knethandy reagiert auf Druck
Die meisten haben sich vermutlich, wie ich auch, an den Feiertagen einmal gemütlich zurückgelehnt und sich ein paar Tage Ruhe gegönnt. Nicht so Wissenschaftler, die scheinbar unermüdlich an Neuerungen und technischen Verbesserungen für uns alle arbeiten. Gerade bei Ideen zum Handy der Zukunft kursieren viele neue, häufig aber auch sonderbare Vorstellungen über deren Möglichkeiten. Die regen eher zum Schmunzeln an als dass sie uns überzeugen.
Anders bei dieser, wirklich ernst zu nehmenden Innovation aus den USA: An der Universität Washington wurde ein Handy entwickelt, das mit einer für ein Mobiltelefon gänzlich untypischen Eigenschaft aufwartet: Es reagiert auf Druckkraft.
Das so genannte “SqueezeBlock” lässt sich wie Knetmasse formen und wurde vom Computerwissenschaftler Shwetak Patel in Seattle im Team mit Kollegen entwickelt. Zunächst erscheint die Eigenschaft eine eher lustige Zusatz-Funktion zu sein, doch betrachtet man es genauer, ergeben sich damit eine Reihe hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten. “Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihr Mobiltelefon einfach zusammendrücken müssen, um eine bestimmte Statusinformation abzurufen”, erklärt Patel gegenüber dem NewScientist – und schon wird selbst für den Laien erkennbar, dass es sich bei der Entwicklung um einen lange durchdachten Prozess handeln muss.
Der ganze Zauber des Knethandys basiert auf mehreren winzigen mechanischen Motoren und speziellen Druckplatten. Die haben allerdings wenig mit dem Druck zu tun, wie wir ihn aus der Papier verarbeitenden Industrie kennen. Es handelt sich, simpel und genial, um den Druck einer menschlichen Hand, der übertragen und umgewandelt wird.
Fazit: Die Handyzukunft liegt in einer möglichst einfachen und viel natürlicheren Art, mit mobilen Endgeräten umzugehen. http://www.innovations-report.de/html/berichte/innovative_produkte/innovation_handy_kneten_163653.html
Quelle: pressetext.redaktion (Markus Steiner)
Weitere Informationen: www.washington.edu
www.laboratories.telekom.com
Foto: Flickr – Joey Hardwick
Innovative Produkte: Handy zum kneten
Das Knethandy reagiert auf Druck
Die meisten haben sich vermutlich, wie ich auch, an den Feiertagen einmal gemütlich zurückgelehnt und sich ein paar Tage Ruhe gegönnt. Nicht so Wissenschaftler, die scheinbar unermüdlich an Neuerungen und technischen Verbesserungen für uns alle arbeiten. Gerade bei Ideen zum Handy der Zukunft kursieren viele neue, häufig aber auch sonderbare Vorstellungen über deren Möglichkeiten. Die regen eher zum Schmunzeln an als dass sie uns überzeugen.
Anders bei dieser, wirklich ernst zu nehmenden Innovation aus den USA: An der Universität Washington wurde ein Handy entwickelt, das mit einer für ein Mobiltelefon gänzlich untypischen Eigenschaft aufwartet: Es reagiert auf Druckkraft.
Das so genannte “SqueezeBlock” lässt sich wie Knetmasse formen und wurde vom Computerwissenschaftler Shwetak Patel in Seattle im Team mit Kollegen entwickelt. Zunächst erscheint die Eigenschaft eine eher lustige Zusatz-Funktion zu sein, doch betrachtet man es genauer, ergeben sich damit eine Reihe hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten. “Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihr Mobiltelefon einfach zusammendrücken müssen, um eine bestimmte Statusinformation abzurufen”, erklärt Patel gegenüber dem NewScientist – und schon wird selbst für den Laien erkennbar, dass es sich bei der Entwicklung um einen lange durchdachten Prozess handeln muss.
Der ganze Zauber des Knethandys basiert auf mehreren winzigen mechanischen Motoren und speziellen Druckplatten. Die haben allerdings wenig mit dem Druck zu tun, wie wir ihn aus der Papier verarbeitenden Industrie kennen. Es handelt sich, simpel und genial, um den Druck einer menschlichen Hand, der übertragen und umgewandelt wird.
Fazit: Die Handyzukunft liegt in einer möglichst einfachen und viel natürlicheren Art, mit mobilen Endgeräten umzugehen. http://www.innovations-report.de/html/berichte/innovative_produkte/innovation_handy_kneten_163653.html
Quelle: pressetext.redaktion (Markus Steiner)
Weitere Informationen: www.washington.edu
www.laboratories.telekom.com
Foto: Flickr – Joey Hardwick