24. Januar 2011,Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein
Touchscreens sind »in« und sie sind toll. Eine leichte Berührung mit den Fingerspitzen, und schon kann man auf ihnen schreiben, navigieren oder Bilder drehen. Das alles geschieht in Sekundenbruchteilen. Die Berührung wird extrem schnell in Steuerbefehle umgesetzt, die der Computer versteht. Noch hat die innovative Technik aber ihren Preis, denn die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente.
Die Technologie, die dahinter steckt, ist gar nicht so geheimnisvoll: Unter dem Display befindet sich eine hauchdünne Elektrode aus Indium-Zinn-Oxid, kurz ITO. Das Material leitet auch geringe Ströme hervorragend und lässt die Farben des Displays ungehindert passieren. Einziges Problem: Die weltweiten Indium-Vorkommen sind sehr klein, was zu einem Preisdiktat der Anbieter führen könnte. Aus diesem Grund zählt Indium zu den »strategischen Metallen«. Leistungsfähige ITO-Alternativen sind in Folge dessen gefragter denn je. Forscher des Fraunhofer-Instituts entwickelten nun ein alternatives Display aus erneuerbaren, weltweit verfügbaren und preiswerten Rohstoffen. Die neuartigen Displays enthalten Carbon-Nanotubes.
Das neue Elektrodenmaterial ist ITO sogar ebenbürtig und dazu noch deutlich billiger. Hauptbestandteile sind Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon-Nanotubes und preiswerte Polymere. Die Schicht bleibt nicht nur sehr lange haltbar, es gibt auch noch andere Vorzüge: Kohlenstoff ist kostengünstig, überall verfügbar und erneuerbar, denn man kann ihn zum Beispiel aus Holz gewinnen.
Auf der Messe nano tech 2011 vom 16. bis 18. Februar 2011 in Tokio werden Kolaric und seine Kollegen vom Fraunhofer IPA erstmals ihr Kohlenstoff-Touchdisplay präsentieren. Für die flexible Folie gibt es etliche Anwendungsmöglichkeiten. »Man könnte daraus sogar Photovoltaikfolie herstellen, um gewellte Dächer oder andere unebene Strukturen zu verkleiden«, resümiert Kolaric. Wir sagen: Hut ab vor so viel Erfindergeist!
Auch diedruckerei.de ist für Innovationen bekannt. Mit unserer neuartigen Kunststofffolie, die sich als Bedruckstoff für Flyer, Folder, Türhänger, Etiketten oder auch Visitenkarten hervorragend eignet, haben wir sogar den CUP-Customer Price 2010 für ein besonders innovatives Produkt erhalten. Die Folie ist gerade für die Gastronomie ein sehr interessantes Material! Hier mehr dazu
Touchscreens: Bei Berührung Action!
Touchscreens sind »in« und sie sind toll. Eine leichte Berührung mit den Fingerspitzen, und schon kann man auf ihnen schreiben, navigieren oder Bilder drehen. Das alles geschieht in Sekundenbruchteilen. Die Berührung wird extrem schnell in Steuerbefehle umgesetzt, die der Computer versteht. Noch hat die innovative Technik aber ihren Preis, denn die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente.
Die Technologie, die dahinter steckt, ist gar nicht so geheimnisvoll: Unter dem Display befindet sich eine hauchdünne Elektrode aus Indium-Zinn-Oxid, kurz ITO. Das Material leitet auch geringe Ströme hervorragend und lässt die Farben des Displays ungehindert passieren. Einziges Problem: Die weltweiten Indium-Vorkommen sind sehr klein, was zu einem Preisdiktat der Anbieter führen könnte. Aus diesem Grund zählt Indium zu den »strategischen Metallen«. Leistungsfähige ITO-Alternativen sind in Folge dessen gefragter denn je. Forscher des Fraunhofer-Instituts entwickelten nun ein alternatives Display aus erneuerbaren, weltweit verfügbaren und preiswerten Rohstoffen. Die neuartigen Displays enthalten Carbon-Nanotubes.
Das neue Elektrodenmaterial ist ITO sogar ebenbürtig und dazu noch deutlich billiger. Hauptbestandteile sind Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon-Nanotubes und preiswerte Polymere. Die Schicht bleibt nicht nur sehr lange haltbar, es gibt auch noch andere Vorzüge: Kohlenstoff ist kostengünstig, überall verfügbar und erneuerbar, denn man kann ihn zum Beispiel aus Holz gewinnen.
Auf der Messe nano tech 2011 vom 16. bis 18. Februar 2011 in Tokio werden Kolaric und seine Kollegen vom Fraunhofer IPA erstmals ihr Kohlenstoff-Touchdisplay präsentieren. Für die flexible Folie gibt es etliche Anwendungsmöglichkeiten. »Man könnte daraus sogar Photovoltaikfolie herstellen, um gewellte Dächer oder andere unebene Strukturen zu verkleiden«, resümiert Kolaric. Wir sagen: Hut ab vor so viel Erfindergeist!
Auch diedruckerei.de ist für Innovationen bekannt. Mit unserer neuartigen Kunststofffolie, die sich als Bedruckstoff für Flyer, Folder, Türhänger, Etiketten oder auch Visitenkarten hervorragend eignet, haben wir sogar den CUP-Customer Price 2010 für ein besonders innovatives Produkt erhalten. Die Folie ist gerade für die Gastronomie ein sehr interessantes Material! Hier mehr dazu
Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/messenachrichten/touchscreen_kohlenstoff_168841.html