17. Januar 2011,Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein
Immer wieder kommt es vor, dass das Corporate Design eines Unternehmens auf den einzelnen Werbemitteln unterschiedlich ausfällt. Ärgerlich: Die Farben sind auf verschiedenen Druckerzeugnissen nicht einheitlich. Bei der richtigen Druckvorbereitung kann man solche Farbabweichungen aber vermeiden.
Der richtige Farbraum/Modus:
Druckdaten im 4-Farbdruck sollten stets im CMYK-Modus angelegt werden. Der RGB-Modus ist zwar für die Bildschirmdarstellung richtig, da hier der Farbraum wesentlich größer ist als bei CMYK. Für den Druck allerdings müssen die RGB-Farben dann in CMYK umgewandelt werden. Manche RGB-Farben sind mit CMYK nicht darstellbar oder schlicht nicht vorhanden. Beim Wechsel des sog. Farbprofils können daher Farbverschiebungen entstehen. Beispiel: Ein ganz bestimmtes RGB-Rot sieht dann in CMYK fast schon orange aus. Durch die Farbumwandlung wird dem ursprünglichen Farbwert nämlich eine ähnliche, aber nicht die identische neue Farbe zugewiesen. Das Druckergebnis kann also schon aufgrund der Farbverschiebung bei der Datenwandlung RGB/CMYK von der Bildschirmdarstellung abweichen. Hinzu kommt, dass für die richtige Farbwiedergabe der eigene Bildschirm auch kalibriert sein muss – jeder Monitor hat nämlich auch wieder einen eigenen Farbraum! Fazit: Alleine schon bei der Datenerstellung können Farbveränderungen auftreten.
Trägermaterial/Papier:
Jedes Trägermaterial, Papier oder Werkstoff hat eine andere Farbgebung. Ein Recyclingpapier kann beispielsweise nur bedingt mit einem Offset- oder Bilderdruckpapier verglichen werden. Recyclingpapiere tendieren in der Regel eher ins Grau-gelbliche, wogegen andere Papiere zu weiß oder bläulicher Färbung neigen. Die Unterschiede sind meist auch nur im direkten Vergleich sichtbar. Hinzu kommt, dass Farben bei Tageslicht anders aussehen als bei elektrischer Beleuchtung. Diedruckerei.de bietet zu diesem Zweck ein Papiermusterbuch an. Damit lassen sich dann bequem die in der Produktion verwendeten Papiersorten, Grammaturen und Veredelungen vergleichen und beurteilen. Denn je nach Hersteller können selbst gleiche Papiertypen voneinander abweichen. Leichte Schwankungen können sogar innerhalb der Produktion bei einem Papierlieferanten auftreten. Papier ist eben ein Naturwerkstoff, bei dessen Herstellung die Rohstoffe (z.B. Holz) etwas variieren können. Die Papierfarbe beeinflusst auch wiederum die Farbgebung des bedruckten Produkts. Fazit: Die Papiergrundfarbe beeinflusst auch das Ergebnis und muss bei der Farbgestaltung des Druckprodukts berücksichtigt werden. So können Farbveränderungen kompensiert werden.
Realistische Erwartungen:
Diedruckerei.de arbeitet nach PSO-Standard, dies garantiert ein weitgehend einheitliches Druckergebnis. Abhängig von Druckmaschinen, Papieren und Farben variiert das Druckergebnis trotzdem minimal. Wendet der Grafiker jedoch ein konsequentes Farbmanagement an, berücksichtigt zudem die Unterschiede der Monitordarstellung und des verwendeten Papiertyps, so können Abweichungen im Druckergebnis auf ein Minimum reduziert werden.
Damit nichts schiefgeht, haben wir für euch alle notwendigen Anforderungen in unseren Tipps zur Datenerstellung zusammen gestellt.
Das optimale Druckergebnis sichern
Immer wieder kommt es vor, dass das Corporate Design eines Unternehmens auf den einzelnen Werbemitteln unterschiedlich ausfällt. Ärgerlich: Die Farben sind auf verschiedenen Druckerzeugnissen nicht einheitlich. Bei der richtigen Druckvorbereitung kann man solche Farbabweichungen aber vermeiden.
Der richtige Farbraum/Modus:
Druckdaten im 4-Farbdruck sollten stets im CMYK-Modus angelegt werden. Der RGB-Modus ist zwar für die Bildschirmdarstellung richtig, da hier der Farbraum wesentlich größer ist als bei CMYK. Für den Druck allerdings müssen die RGB-Farben dann in CMYK umgewandelt werden. Manche RGB-Farben sind mit CMYK nicht darstellbar oder schlicht nicht vorhanden. Beim Wechsel des sog. Farbprofils können daher Farbverschiebungen entstehen. Beispiel: Ein ganz bestimmtes RGB-Rot sieht dann in CMYK fast schon orange aus. Durch die Farbumwandlung wird dem ursprünglichen Farbwert nämlich eine ähnliche, aber nicht die identische neue Farbe zugewiesen. Das Druckergebnis kann also schon aufgrund der Farbverschiebung bei der Datenwandlung RGB/CMYK von der Bildschirmdarstellung abweichen. Hinzu kommt, dass für die richtige Farbwiedergabe der eigene Bildschirm auch kalibriert sein muss – jeder Monitor hat nämlich auch wieder einen eigenen Farbraum!
Fazit: Alleine schon bei der Datenerstellung können Farbveränderungen auftreten.
Trägermaterial/Papier:
Jedes Trägermaterial, Papier oder Werkstoff hat eine andere Farbgebung. Ein Recyclingpapier kann beispielsweise nur bedingt mit einem Offset- oder Bilderdruckpapier verglichen werden. Recyclingpapiere tendieren in der Regel eher ins Grau-gelbliche, wogegen andere Papiere zu weiß oder bläulicher Färbung neigen. Die Unterschiede sind meist auch nur im direkten Vergleich sichtbar. Hinzu kommt, dass Farben bei Tageslicht anders aussehen als bei elektrischer Beleuchtung. Diedruckerei.de bietet zu diesem Zweck ein Papiermusterbuch an. Damit lassen sich dann bequem die in der Produktion verwendeten Papiersorten, Grammaturen und Veredelungen vergleichen und beurteilen. Denn je nach Hersteller können selbst gleiche Papiertypen voneinander abweichen. Leichte Schwankungen können sogar innerhalb der Produktion bei einem Papierlieferanten auftreten. Papier ist eben ein Naturwerkstoff, bei dessen Herstellung die Rohstoffe (z.B. Holz) etwas variieren können. Die Papierfarbe beeinflusst auch wiederum die Farbgebung des bedruckten Produkts.
Fazit: Die Papiergrundfarbe beeinflusst auch das Ergebnis und muss bei der Farbgestaltung des Druckprodukts berücksichtigt werden. So können Farbveränderungen kompensiert werden.
Realistische Erwartungen:
Diedruckerei.de arbeitet nach PSO-Standard, dies garantiert ein weitgehend einheitliches Druckergebnis. Abhängig von Druckmaschinen, Papieren und Farben variiert das Druckergebnis trotzdem minimal. Wendet der Grafiker jedoch ein konsequentes Farbmanagement an, berücksichtigt zudem die Unterschiede der Monitordarstellung und des verwendeten Papiertyps, so können Abweichungen im Druckergebnis auf ein Minimum reduziert werden.
Damit nichts schiefgeht, haben wir für euch alle notwendigen Anforderungen in unseren Tipps zur Datenerstellung zusammen gestellt.