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Edle Dokumente für besondere Ereignisse
Schulabschluss, abgeschlossene Lehre mit Gesellenbrief, Tätigkeit im Ehrenamt, Betriebszugehörigkeit, Sportabzeichen oder Trainerlizenz - all diese erreichten Ziele sind berechtigte Gründe, stolz zu sein. Eine Urkunde ist genau das richtige Dokument, um den individuellen Erfolg angemessen zu würdigen. Das Wort Urkunde leitet sich übrigens vom althochdeutschen „urchundi“ ab, und das bedeutet „Erkenntnis“. Wer einer Urkunde würdig war, hatte also auf der Leiter zur Erkenntnis eine weitere Stufe erklommen.
Urkunden gab es natürlich schon lange vor dem Mittelalter, sie waren bereits in der Antike gebräuchlich. Im alten Rom wurden alle Rechtsgeschäfte per Urkunde beglaubigt und von einem offiziellen Schreiber gültig gemacht, also verifiziert, wie es heute so schön heißt. Während der Völkerwanderungen kam der Brauch nahezu zum Erliegen, denn nur die Wenigsten konnten überhaupt schreiben. Heute ist dieses Dokument sowohl im öffentlichen als auch privaten Bereich als Anerkennung für das Erreichen besonderer Ziele gebräuchlich. Wer eine solche Leistung erbracht hat, verdient es, dass sie auch gezeigt wird!
Ein fast kostenloser Studienabschluss
Die Kosten für einen Semester an der renommierten Stanford-Universität sind erheblich, doch Thrun stellte sein Bildungsangebot gratis ins Netz - und erzielte damit eine gigantische Nachfrage. Als er sein Seminar „Einführung in die künstliche Intelligenz" kostenlos anbot, folgten ihm weltweit 160.000 Studenten. Für Thrun Ansporn genug, im Bildungssystem nun eine echte Revolution durchführen zu wollen. Seine vielen freiwilligen Helfer, die ihn dabei unterstützten, die Kurse in 40 Sprachen zu übersetzen, will ich hier nicht unerwähnt lassen.
Coca Cola Design Award 2012
Ab in die Kiste – aber in die richtige. Am besten, eine ganz neuartige. Wer eine tolle Idee für die Getränkekiste der Zukunft hat, sollte jetzt beim Coca Cola Design Award 2012 mitmachen. Mehrwegverpackungen und Nachhaltigkeit sind die Stichworte, die Kreative sich dabei merken sollten. Eine Frage, die bei den Überlegungen für die Visionäre Kiste auch berücksichtigt werden muss, lautet: Welche Rolle spielen dabei der demografische Wandel, veränderte Haushaltsgrößen und neue Anforderungen an Wohnraum?
um 12:00 Getagged Brands, Coca Cola Design Award, Contest, Design, Getraenkekiste der Zukunft, Jovoto, Mehrwegverpackungen, Nachhaltigkeit, Nutzerfreundlichkeit, recycling, Umwelt / Kommentieren
Papierkultur: Von groß nach klein
Im steierischen Gratkorn besitzt SAPPI eine Niederlassung und ist dort sogar der größte Arbeitgeber. Und genau hier, in der beschaulichen 7000 Seelen-Gemeinde, steht eines der imposantesten Fabrikgebäude der heutigen Zeit: das Firmengebäude des südafrikanischen Papiergiganten, das mehr als beeindruckend aussieht. Und deshalb wurde es auch mit dem Constructec-Preis, einer namhaften Auszeichnung im Architektur-Bereich, bedacht.
Kleiner und beschaulicher, aber keineswegs anspruchsloser, geht es dagegen in Gmund am Tegernsee zu. Die Büttenpapierfabrik Gmünd lehrt uns nicht nur viel über Papiersorten, die einstündige Besichtigungstour bringt uns wahre Papierkultur nahe.
Die ungewöhnlichsten Hotels der Welt
Zur Vorweihnachtszeit möchte ich euch wieder besondere Hotels vorstellen. Vielleicht habt ihr jetzt Zeit, ein paar entspannte Tage an außergewöhnlichen Orten zu verbringen? Weit nach unten geht es im Höhlen-Hotel mit Urzeit-Flair, das für einen Winterbesuch eher geignet ist. Das puristische Grotten-Hotel ist eines der spektakulärsten Hotelprojekte unserer Zeit, denn die 2000 Quadratmeter großen Höhlenwohnungen im süditalienischen Ort Matera gehören zum Weltkulturerbe.
Poetische Maschinen eines Designers
Es surrt und zischt in einem faszinierenden Wirrwarr von Zahnrädern, Drähten und Hämmerchen. Türbeschläge erzittern und Kristalle ausgedienter Kronleuchter klirren. Alice im Wunderland? Nein, hier sind wir im Maschinenpark eines leidenschaftlichen Schuh-Designers! «In meinem Kopf läuft schon alles. Ich muss die Maschine nur noch bauen, damit auch andere sie sehen können.» Dabei ist Paul Gugelmann Schuh-Createur bei Bally. Wenn der 81-jährige Paul Gugelmann seine poetischen Maschinen in Gang setzt, bleibt die Zeit stehen. Alle klingenden Wunderwerke im Museum Gugelmann im Schweizerischen Schönenwerd hat er eigenhändig gebaut. Sämtliche Visionen realisiert er völlig ohne Bauplan.
um 10:00 Getagged Bally, Kreationen, Maschinenpark, ohne Bauplan, Paul Gugelmann, Poetische Maschinen, Präzision mit Poesie, Schönenwerd, Schuh-Designer, Schuhdesigner, Visionen / Kommentieren
Auf den Spuren der Renaissance
Auch wenn er mir zu voyeuristisch geraten ist, verfolge ich gerade gespannt den Mehrteiler „Borgia“ und mein historisches Interesse an der Renaissance ist wieder geweckt. Von der Familie Borgia wird ja behauptest, sie sei das Ur-Vorbild aller Mafia-Epen. Ich hoffe, im Fernsehfilm wird noch etwas mehr vom aufblühenden Geist der Renaissance erkennbar, immerhin begann doch auch Gutenberg seine Bibel zu drucken, entdeckte Columbus die Neue Welt und pinnte bald darauf Luther seine Thesen an die Wittenberger Schlosskirche.
um 11:06 Getagged Bibel, Borgia, Fugger, Gutenberg, Holzstempel, Renaissance, Rodrigo Borgia, Stempel / Kommentieren
Filigrane Kartengrüße via Skalpell
Nikki McClure ist eine amerikanische Künstlerin, die ihre komplexen und wunderschönen Meisterwerke aus einem einzigen Blatt schwarzem Tonpapier schneidet - und das lediglich mit einem scharfen Skalpell. Dieser Prozess ist sehr schwierig, denn die feinen Schnitte dürfen nicht danebengehen. Natürlich ist die Gestaltung eines solchen Motives auch ziemlich zeitaufwendig, was das Ergebnis noch viel wertvoller und außergewöhnlicher macht.
um 12:07 Getagged Drucke, Künsterin, Kunstpostkarten, Nikki McClure, Oregon, Pflanzenfarben, Recyclingpapier, Skalpell, Tonpapier / Kommentieren

Kuriose Karnevalsbräuche