Die Molekularfassade

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Molekularfassade TU Graz

Design “Made in Switzerland”, Schweiz und Kunst, das war schon immer etwas Besonderes. Fast eine Einheit, auf jeden Fall aber den meisten anderen europäischen Ländern lange Zeit voraus. Für den Neubau der Technischen Universität Graz ist im Rahmen der BIG Art-Reihe ist auch ein sehr ausgefallenes Kunstwerk entstanden.

2045 durchnummerierte und bedruckte Glaspaneele, Format 3,20 m x 0,49 m, sind für die Uni-Fassade zusammengesetzt worden. Alle gläsernen und im Siebdruck bedruckten Grundelemente sind Kreise, die in ihrer Summe wiederum Kreise ergeben – Symbole für Moleküle. Durch das buntreflektierende Licht entsteht eine einzigartige Farbigkeit der Fassade. Bei Sonnenschein um die Mittagszeit erstrahlt alles in herrlichen Blau- und Grüntönen bis hin zum Kupferton. Ist es bewölkt, sieht man nur eine einzige Bedruckung mit dem dazugehörigen Raster.

Der bunte Effekt wird durch die sehr hohe Lichtleitfähigkeit und die irisierenden Farbverschiebungen der verwendeten Farbpigmente hervorgerufen. Von innen sieht man wie durch eine getönte Glasscheibe, die Sicht ist also frei. Die Fassade hat der Künstlers Robert Schaberl gestaltet, das Gebäude der Architekt Thomas Zinterl.

Ich finde, sie passt sehr gut zu einer technischen Uni. http://bit.ly/r4LfyX

Von Ute.Kayser um 10:00 Getagged , , , , , , , | / Kommentieren

100 beste Plakate in Nürnberg

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100 beste Plakate 10

Im fränkischen Nürnberg, quasi bei Onlineprinters um die Ecke, kann man gerade Kunstvolles bestaunen:

Noch bis zum 2. Oktober 2011 findet hier die Ausstellung zum Wettbewerb »100 beste Plakate 10« statt. Bisher war sie in Berlin zu sehen, nun kann man sie im unteren Foyer des Neuen Museums Nürnberg, dem staatlichen Museum für Kunst und Design, anschauen.

Das Plakat hat sich im Verlauf seiner langjährigen Geschichte als feste Größe in der visuellen Kultur etabliert und prägt auch heute noch vielfach das öffentliche Erscheinungsbild unserer Städte. Der Weg zur Ausstellung lohnt sich, denn sie zeigt hochaktuelle Plakat-Designs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gleichzeitig gibt sie natürlich einen interessanten Überblick über besondere Leistungen des modernen Plakat-Designs in diesen Ländern. Auftragsgebundene Arbeiten sind hier genauso zu bewundern wie freie künstlerische Plakate und projektbetreute Plakate von Design-Studenten.

Auch das Museumsgebäude selbst ist erwähnenswert, denn der Architekt Volker Staab hat sich hiermit die Anerkennung internationaler Fachkreise gesichert. Das liegt wohl auch daran, dass sich der Bau sehr gut in die mittelalterliche Stadtstruktur Nürnbergs einfügt. Trotzdem ist er klar, transparent und abwechslungsreich. Also gleich mal als Ziel bei Regenwetter (und nicht nur dann) vormerken!

Einseitig oder beidseitig bedruckte Plakate in vielen Formaten gibt es natürlich auch bei uns zu attraktiven Preisen.

Von Ute.Kayser um 11:31 Getagged , , , , , , , | / 2 Kommentare

Coole Ideen: Direktrecycling

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Landkarten-Kuverts

Heute möchte ich mich wieder einmal dem Thema Recycling widmen. Viel wird darüber gesprochen, doch nur wenige gehen wirklich innovative Wege. Hier stelle ich mal zwei Möglichkeiten vor, die mir persönlich sehr gut gefallen:

Versandhüllen mit Landkartendruck „Direktrecycling“ heißt das innovative Verfahren, bei dem der Rohstoff sofort zu neuen Produkten verarbeitet wird. Das funktioniert auch bei Altpapier. Pfiffige Wiederverwerter machen aus ehemaligen Plakaten, Kalendern oder Landkarten hochwertige Briefumschläge und Versandtaschen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Papierrecycling entfällt damit der zur Aufbereitung notwendige Verbrauch von Wasser und Energie, denn hier wird der Rohstoff direkt weiterverarbeitet. In einer Studie des Öko-Institutes e.V. wurden darum die direkt recycelten Briefumschläge und Versandhüllen zum “umweltfreundlichsten Briefumschlag” erklärt. Gesehen bei http://bit.ly/n7IJUW


Automatenkunst – Kreatives zum Ziehen
Eine andere tolle Recycling-Idee wird mit den Kunstautomaten realisiert. Das sind kleine Kunstbotschaften, die auf dem Weg zum nächsten Treffen aus dem Automaten gezogen werden können. Das ideale Mitbringsel für alle, die Kunst und Originelles lieben. Für zwei bis drei Euro zieht man seine kleine Kunstüberraschung als Bild, Objekt, Zeichnung oder Gedicht. Der Beipackzettel gibt Einblick in das Leben und Werk des Künstlers. Die Automaten selbst sind wiederverwertete ehemalige Zigaretten- oder Süßigkeiten-Spender. Sie stehen in öffentlich zugänglichen Gebäuden, aktuell noch überwiegend im Raum Brandenburg. Wäre doch Klasse, wenn dies Schule machen würde und wir im Süden auch bald jede Menge Automatenkunst ziehen könnten! http://bit.ly/coeqU1

Grenzenlose Kreativität gibt es übrigens auch mit unseren neuen, vollflächig bedruckbaren Briefumschlägen. So lässt sich nämlich die gesamte Arbeitsfläche optimal ausnutzen! Super für Mailings etc. http://bit.ly/nzkJsP

Von Ute.Kayser um 15:00 Getagged , , , , , , | / Kommentieren

Liebesschlösser aus Köln

Sascha-Bartz Pixelio De in Liebesschlösser aus Köln

Liebesschlösser aus Köln

Sommerzeit ist Reisezeit. Wen es nicht in ferne Länder zieht, der erkundet in den Ferien vielleicht auch seine nähere Umgebung. Schlösser, zum Beispiel, sind ein willkommenes Kulturgut, das man nun nicht nur seinen Kindern gerne näher bringen möchte. Und Schlösser hat Deutschland bekanntlich in beeindruckender Vielzahl zu bieten.

Schlösser ganz anderer Art sind auf Deutschlands meistbefahrener Eisenbahnbrücke zu finden, und zwar festgekettet, wie es sich gehört: Ganze 40.000 Vorhängeschlösser zieren die Kölner Hohenzollernbrücke und sind als rheinische Liebesschlösser seit 2009 Kölns neue Touristenattraktion. Wer die Brücke überquert, kann die Liebesschlösser kaum übersehen – die ganze Brücke ist mittlerweile zu einem Komplettkunstwerk geworden.
Unter den Schlössern kann man wahrhaftig kreative Unikate finden: An der historischen Eisenbahnbrücke hängen gravierte, bunt bemalte, beklebte, kunstvoll verzierte und selbst gebastelte Schlösser, die fröhlich stimmen, zum Teil irritieren, auf jeden Fall aber animieren und die eigene Kreativität anregen. Und mitunter wundert man sich, auf welche Ideen Verliebte so kommen.

Etwas anderes haben die Vorhängeschlösser aber auch erreicht: Die Brücke ist längst ein Ort der Kommunikation und Kultur geworden. Seit es die Schlösser dort gibt, wird auf der Brücke nicht nur geküsst, sondern auch viel diskutiert.

Einen 160 Seiten starken Bildband von Daniel Arnold (“Ein Schloss in der Stadt”, Callwey-Verlag München, 12,90 Euro) gibt es dazu übrigens auch. http://bit.ly/nv2DRn
Bild: Sascha Bartz, pixelio.de

Von Ute.Kayser um 11:00 Getagged , , , , , , , , | / Kommentieren

Lesikon: Lesegenuss der kreativen Art

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Lesikon der visuellen Kommunikation

Heute möchte ich euch eine ganz neue Kategorie Buch vorstellen: das Lesikon der visuellen Kommunikation. Richtig, Lesikon ist kein Schreibfehler. Denn das Lesikon ist vielstimmig und kann allein deswegen kein Lexikon sein. Auch wenn es die Form eines Lexikons hat, ist es keines. Weil es mit uns kommuniziert. Im Unterschied zu einem sortierten Lexikon, in dem wir Stichwörter von A bis Z finden, erzählt das Lesikon unzählige Anekdoten, Ammenmärchen, bringt Ansichten und Einsichten.

Hier sind Geschichten rund um die Begriffsvielfalt der Design- und Werbesprache versammelt. So kann es durchaus passieren, dass uns Begriffe, die wir als Brancheninsider so selbstverständlich benutzen, nach der Lektüre des Lesikons albern bis absurd vorkommen. Ein wahres Feuerwerk der Begrifflichkeit, denn die Autorin Juli Gudehus hat für ihr Buch sage und schreibe 9.704 Fachbegriffen der visuellen Kommunikation beschrieben und umgedeutet.

Mit der Lektüre beginnt eine spannende Reise durch alle Zeiten und Gebiete der visuellen Kommunikation: Anfangen und Aufhören, Liebe und Krieg, Begegnungen mit Designern ohne Nerven, das Durchqueren der Bleiwüste im Anzeigenkombi, Baden in der Fehlerquelle, ein Mord im QuarkxPress, ein Flug zum Garamond und viele weitere tolle Abenteuer aus der bunten Welt der Gestalter. Die informative Unterhaltungslektüre ist zum Schmökern geeignet, aber sie stört und verwirrt den Leser auch gewollt und macht ihn damit aktiv. Die Texte: genauso knappe und platte wie polemische und ausführliche Beiträge. Nicht nur Fachleute, auch Berufsanfänger und komplette Laien kommen hier zu Wort. Ein anspruchsvoll-spielerisches Buch, das wirklich aus dem Rahmen fällt. Übrigens: Das Lesikon kommt ganz ohne Bilder aus. http://www.lesikon.net/

Von Ute.Kayser um 08:00 Getagged , , , , , , , , | / Kommentieren

Neue Ausschreibung: Acrobat Award

Zum zweiten Mal sucht Adobe kreative Lösungen für den Einsatz von PDF-Portfolios, die zeigen, wie ideenreich man Acrobat-Aktionen nutzen kann. Der Wettbewerb teilt sich in die Kategorien PDF-Portfolios und Acrobat Aktionen, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. August 2011.
Natürlich gibt es wieder attraktive Preise im Gesamtwert von 7000,- Euro zu gewinnen. Zum Beispiel ein Mac Book Pro, iPads 2, Digitalkameras und Adobe Creative Suite 5.5 Vollversionen. Alle Teilnehmer können mit Hilfe den zur Verfügung stehenden Vorlagen eigene Ideen umsetzen und ihre Arbeiten einreichen.

Entweder erstellen sie dann ein PDF-Portfolio oder schlagen die Verbesserung eines Arbeitsablaufes aus Ihrem Arbeitsumfeld mit einer Acrobat Aktion vor. Näheres unter www.adobeacrobataward.de. Hier sind auch praktische Beispiele aufgeführt, wie solche PDF-Portfolios aussehen können. Ein Portfolio kann aus ganz verschiedenen Dateien zusammengestellt sein und Office-Dokumente genauso wie Fotos und Grafiken enthalten. Die erforderlichen Standardaufgaben können bei der Realisierung mit Hilfe von Adobe Acrobat automatisiert werden, denn die Funktion Aktionen verbessert durch Automatisierung diverse Büroabläufe.

Weil auch wir ständig unsere Abläufe optimieren, können wir euch aktuell wieder günstige Neuheiten im Bereich Werbesysteme anbieten. Schaut doch mal auf die Angebotsseite unserer XXL-Digitaldruckartikel, hier findet ihr zum Beispiel die neuen, vielseitigen X- Banner!

Von Ute.Kayser um 12:00 Getagged , , , , , , , , | / 1 Kommentar

Neonfarben: Leuchtende Tatsachen

Neonfarben sind Farben mit besonderer Leuchtkraft und eigen sich natürlich ausgezeichnet, um auf seine Botschaften wirkungsvoll aufmerksam zu machen. Wir kennen sie alle von Textmarkern & Co., mit denen wir gerne bestimmte Wörter oder Textpassagen unterstreichen. Und da Neonfarben so herrlich Aufmerksamkeit erzielen, sind sie nach wie vor unverzichtbares Werbemittel für knackige Botschaften, die schnell gelesen werden sollen.

Damit ihr auch weiterhin eurer Lieblings-Druckerzeugnis aus einem supervielseitigen Sortiment wählen könnt, bedrucken wir nun auch Neon-Aufkleber mit Farben von herrlicher Leuchtkraft. Die permanent klebenden Neon-Aufkleber werden 1-farbig schwarz bedruckt. Hierfür verwenden wir 80 g/m2 holzfreies fluoreszierend beschichtetes Haftpapier. Sie sind in den gängigen Formaten von DIN A8 bis DIN A3 erhältlich, aber zusätzlich bieten wir auch zahlreiche Sonderformate an. Mit unseren neuen Neonaufklebern könnt ihr also mit wenig Aufwand maximale Werbewirkung erzielen. Zur Auswahl stehen die Signalfarben grün, rot, orange oder gelb, die alle besonders schön strahlen.

Eingeführt wurde der Begriff Neonfarben übrigens in den 60er Jahren, als die heute längst verpönten Neonröhren aufkamen. Für damalige Verhältnisse hatten die nämlich eine besonders hohe Leuchtdichte. Diese Dichte ist das fotometrische Maß, mit dem gemessen wird, was Menschen als Helligkeit wahrnehmen. Gemeint ist hier aber die Helligkeit von flachen Lichtquellen im Gegensatz zu punktförmigen Lichtquellen, die man als Lichtstrom und Beleuchtungsstärke bezeichnet. Heute versteht man unter Neonfarben Tagesleuchtfarben, die dadurch entstehen, dass der weniger hell erscheinende oder unsichtbare kurzwellige Spektralanteil des Tageslichts (blau, violett und ultraviolett) durch Fluoreszenz in heller erscheinendes, langwelligeres sichtbares Licht (gelb und grün) umgewandelt wird. Sie reflektieren allerdings nicht. (Quelle: Wikipedia) Neben der Werbung werden Neonfarben, da sie Signalwirkung haben, natürlich hauptsächlich in Gefahrenbereichen eingesetzt. Hier mehr Produktinfos zu unseren Aufklebern http://bit.ly/lrgOC4

Von Ute.Kayser um 14:52 Getagged , , , , , , , , , , | / Kommentieren

Handgeschöpftes für den Papst

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Blick auf Amalfi

In Amalfi, der süditalienischen Stadt mit Tradition und Flair, gibt es trotz touristischer Beliebtheit noch Besonderes zu entdecken. Denn abseits der Strände und Zitronenhaine befindet sich ein wasserreiches Tal, in dem einst mehr als ein Dutzend Papiermühlen standen. Und Amalfi war eine der ersten europäischen Städte, in denen vor etlichen Jahrhunderten wertvolles weißes Büttenpapier hergestellt wurde.

Die verwendeten Rohstoffe waren vor allem stark zerkleinerte Baumwolllumpen, die man in Wasser löste und solange mit wassergetrieben Hämmern bearbeitete, bis sie in ihre einzelnen Fasern zerfallen waren. Eine mühevolle Arbeit, die Wunderschönes hervorbrachte: Büttenpapier, fast zu schade, um darauf zu schreiben. Jedes Blatt ein Unikat!

Aus der Blütezeit der Papierherstellung sind bis heute noch 2 Papiermühlen geblieben, deren Besuch sich wirklich lohnt. Hier wird auch noch im 21. Jahrhundert Papier nach alter Tradition hergestellt. Manche Bögen werden mit handgepflückten Blütenblättern veredelt, so dass man sie lieber in einen Bilderrahmen stecken würde als darauf zu schreiben.

Die Liebe der süditalienischen Papierhersteller zu ihrer Handwerkskunst ist auch dem fernen Rom nicht verborgen geblieben. Längst hat der Papst Bedarf angemeldet. Dass auch der Vatikan mit dem wertvollen Papier aus Amalfi beliefert wird, wundert eigentlich nicht, hatte man dort doch schon immer ein Auge für (oder soll ich sagen auf?) Luxus und edles Handwerk. Wie auch immer, auf diesem Papier macht das Schreiben sicher besonders viel Vergnügen und die Bürger von Amalfi sind zu Recht stolz auf ihr blütenverziertes oder blütenweißes Büttenpapier. Quelle: http://www.wdr.de/tv/wunderschoen/sendungsbeitraege/2011/0522/07_capri.jsp

Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Von Ute.Kayser um 13:55 Getagged , , , , , , , , | / 3 Kommentare

Wie reden wir im Internet?

Sobald sie sich im Social Web bewegen, scheinen die meisten deutschen Muttersprachler die Regeln ihrer Sprache spontan zu verlernen. Denn dort liest man gerne Formulierungen wie “na toll.. weltkatastrophe ist im anmarsch…”, „war grad voralpen, bissl mopped fahren“, “habenwollen liebguck“: Solche Sprachfehler sind in Tweets und Facebook-Einträgen alltäglich. Man darf sich schon fragen, wie beängstigend dieser „schnoddrige“ Sprachgebrauch eigentlich ist.

Freunde korrekter Ausdrucksweise können aufatmen, denn Prof. Dr. Peter Gallmann, Lehrstuhlinhaber am Institut für germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Jena und Mitglied des Rats für deutsche Rechtschreibung, gibt Entwarnung. Der Experte für korrektes Deutsch sieht dieses Phänomen sogar ziemlich gelassen. Und warum findet er diesen Trend in Ordnung? “Kommunikation in den Neuen Medien orientiert sich sehr nahe an der gesprochenen Sprache. Da arbeitet man zwar mit Buchstaben, aber im Grunde genommen denkt man immer gesprochene Sprache. Das soll auch so bleiben, das ist ein Spezifikum dieser Medien.“ Gleichzeitig warnt Gallmann aber davor, diese medientypische Sprache auf andere schriftliche Kommunikation zu übertragen.

Abseits von Facebook, Twitter, Chat und SMS empfiehlt der kluge Mann die regelkonforme Standardsprache. Sowohl in der offiziellen als auch in der privaten schriftlichen Kommunikation machen orthografische Fehler nämlich einen sehr schlechten Eindruck. Bei Bewerbungen haben Tippfehler schon öfter zum Aus im Auswahlverfahren geführt. Auch die falsche Zeichensetzung in einer Hochzeitseinladung kann ziemlich peinlich sein. Wer sicher gehen möchte, sollte ruhig öfter mal die Rechtschreibprüfung verwenden. Der Duden bietet sie online sogar kostenlos an und alle gängigen Office-Programme haben sie ebenfalls integriert. Hier werden auf jeden Fall die gängigsten Rechtschreibfehler erkannt. Quelle http://bit.ly/mJ4hNO

Von Ute.Kayser um 15:40 Getagged , , , , , , , , , | / Kommentieren

Effektives Arbeiten in der Druckvorstufe

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Farbkarte

Alle, die in einer Werbeagentur oder Druckerei etc. arbeiten, kennen Termindruck. Liefertermin war grundsätzlich vorgestern, darum ist schnelles und korrektes Arbeiten unerlässlich. Wer ein paar Regeln beherzigt, kommt einfacher zum gewünschten Resultat:

Übersichtliche Datenstruktur

Oft fehlt gerade in großen Agenturen eine übersichtliche Datenstruktur. Auf einem Server liegen alle Layoutdaten, Grobdaten und Feindaten, selbst solche für den Magazindruck. Das birgt etliche Fehlerquellen und führt zu mehr Zeitaufwand bei deren Behebung. Es macht tatsächlich mehr Sinn, einen Server für die Entwurfsdaten für den Grafiker, einen für die freigegebenen Grobdaten, einen für die Feindaten im Zeitungsdruck und einen Server für die Feindaten im Magazindruck zu benutzen. Alle Daten des gleichen Typs sollten auch auf jedem Server die gleiche Bezeichnung haben.

Klare Bezeichnung, Ordnung und Übersicht
Oftmals werden Ordner, Dokumente, Bilder und Logos nur als “Bild1.eps“ bezeichnet. Schon bald weiß man nicht mehr, welches Bild sich hinter der Bezeichnung verbirgt. Kein Wunder. Also, bitte aussagekräftige Bezeichnungen verwenden. Veränderte Daten neu abspeichern und veröffentlichen, kommt leider auch häufig vor. Gilt die Änderung nicht generell, so muss diese Datei unbedingt mit einem neuen Namen abgespeichert werden. Die freigegebenen Änderungen sollten dann umgehend auf alle entsprechenden Server gestellt werden, damit jeder Zugriff hat. Peinlich, wenn jeder auf Daten unterschiedlicher Phasen zugreift, ohne es zu wissen.

Ebenen aufheben
Grafiker benutzen gerne Effekte, die für den Bildbearbeiter nur schwer nachvollziehbar sind. Daher ist es enorm hilfreich, wenn das Photoshop-Dokument mit allen darin verwendeten Ebenen mitgesendet wird. So wird keine Zeit mit dem Suchen des Effektes vergeudet.

Übersicht und Klarheit sind oberstes Gebot. Nicht selten bekommt die Druckvorstufe Datenmassen mit allen Layoutdaten, sämtlicher Korrespondenz und etlichen Entwurfsstadien, die für die Abwicklung des Auftrags völlig unerheblich ist. Sich hier erst durchwühlen müssen, ist fast schon eine Zumutung für die Mitarbeiter. QuarkXpress und InDesign etwa bieten längst eine Funktion an, welche die benötigten Daten sammelt. So werden überflüssige genauso wie fehlende Daten erkannt und effektives Arbeiten ist möglich. Quelle:mastblau.com

Foto: Heinz Hasselberg, Steinfurt, „258 Farbkarte 04_077“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de Quelle: kostenlose Bilddatenbank www.piqs.de

Von Ute.Kayser um 14:00 Getagged , , , , , , , | / Kommentieren
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