Im fränkischen Nürnberg, quasi bei Onlineprinters um die Ecke, kann man gerade Kunstvolles bestaunen:
Noch bis zum 2. Oktober 2011 findet hier die Ausstellung zum Wettbewerb »100 beste Plakate 10« statt. Bisher war sie in Berlin zu sehen, nun kann man sie im unteren Foyer des Neuen Museums Nürnberg, dem staatlichen Museum für Kunst und Design, anschauen.
Das Plakat hat sich im Verlauf seiner langjährigen Geschichte als feste Größe in der visuellen Kultur etabliert und prägt auch heute noch vielfach das öffentliche Erscheinungsbild unserer Städte. Der Weg zur Ausstellung lohnt sich, denn sie zeigt hochaktuelle Plakat-Designs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gleichzeitig gibt sie natürlich einen interessanten Überblick über besondere Leistungen des modernen Plakat-Designs in diesen Ländern. Auftragsgebundene Arbeiten sind hier genauso zu bewundern wie freie künstlerische Plakate und projektbetreute Plakate von Design-Studenten.
Auch das Museumsgebäude selbst ist erwähnenswert, denn der Architekt Volker Staab hat sich hiermit die Anerkennung internationaler Fachkreise gesichert. Das liegt wohl auch daran, dass sich der Bau sehr gut in die mittelalterliche Stadtstruktur Nürnbergs einfügt. Trotzdem ist er klar, transparent und abwechslungsreich. Also gleich mal als Ziel bei Regenwetter (und nicht nur dann) vormerken!
Einseitig oder beidseitig bedruckte Plakate in vielen Formaten gibt es natürlich auch bei uns zu attraktiven Preisen.






Die Molekularfassade
Molekularfassade TU Graz
Design “Made in Switzerland”, Schweiz und Kunst, das war schon immer etwas Besonderes. Fast eine Einheit, auf jeden Fall aber den meisten anderen europäischen Ländern lange Zeit voraus. Für den Neubau der Technischen Universität Graz ist im Rahmen der BIG Art-Reihe ist auch ein sehr ausgefallenes Kunstwerk entstanden.
2045 durchnummerierte und bedruckte Glaspaneele, Format 3,20 m x 0,49 m, sind für die Uni-Fassade zusammengesetzt worden. Alle gläsernen und im Siebdruck bedruckten Grundelemente sind Kreise, die in ihrer Summe wiederum Kreise ergeben – Symbole für Moleküle. Durch das buntreflektierende Licht entsteht eine einzigartige Farbigkeit der Fassade. Bei Sonnenschein um die Mittagszeit erstrahlt alles in herrlichen Blau- und Grüntönen bis hin zum Kupferton. Ist es bewölkt, sieht man nur eine einzige Bedruckung mit dem dazugehörigen Raster.
Der bunte Effekt wird durch die sehr hohe Lichtleitfähigkeit und die irisierenden Farbverschiebungen der verwendeten Farbpigmente hervorgerufen. Von innen sieht man wie durch eine getönte Glasscheibe, die Sicht ist also frei. Die Fassade hat der Künstlers Robert Schaberl gestaltet, das Gebäude der Architekt Thomas Zinterl.
Ich finde, sie passt sehr gut zu einer technischen Uni. http://bit.ly/r4LfyX