Ein fast kostenloser Studienabschluss

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Besser lernen ohne Kosten?

Inhalte möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, das ist das Grundprinzip des Internet. Dass sein ursprünglich als Versuch gedachtes Projekt über künstliche Intelligenz so erfolgreich sein würde, das hatte der aus Solingen gebürtige Stanford-Professor Sebastian Thrun bei Leibe nicht gedacht.

Die Kosten für ein Semester an der renommierten Stanford-Universität sind erheblich, doch Thrun stellte sein Bildungsangebot gratis ins Netz – und erzielte damit eine gigantische Nachfrage. Als er sein Seminar „Einführung in die künstliche Intelligenz” kostenlos anbot, folgten ihm weltweit 160.000 Studenten. Für Thrun Ansporn genug, im Bildungssystem nun eine echte Revolution durchführen zu wollen. Seine vielen freiwilligen Helfer, die ihn dabei unterstützten, die Kurse in 40 Sprachen zu übersetzen, will ich hier nicht unerwähnt lassen.

23.000 der Studenten schafften den Abschluss und Thrun und sein Kollege Norvig hatten auf einmal mehr Studenten im Fach „Künstliche Intelligenz“ unterrichtet als weltweit alle Kollegen dieses Faches zusammen. Umgekehrt bedeutete das für Thrun aber auch, dass diese eine Klasse mehr Einfluss auf seine Bildung hatte als seine ganze bisherige Karriere. Diese überwältigenden Resultate ließen Truhen nicht ruhen. Nun war für ihn herkömmliches Unterrichten im Klassenraum, wie wir es alle kennen, nicht mehr denkbar. Die neuen Ideen und Perspektiven brachten ihn sogar dazu, seine Stelle an der Universität zu kündigen. Er gründete die Website Udacity, deren Anliegen es ist, eine hochwertige Universitätsausbildung zu geringen Kosten anbieten zu können. Thrun gelang es, dafür die besten Lehrer der Welt anzuheuern. Aktueller Kurs: „Wie kann man eine Suchmaschine in sieben Wochen erstellen“.
Hört sich ziemlich spannend an, oder? An Studenten dürfte es Thrun bestimmt nicht mangeln.
Auch die Onlineprinters GmbH erreicht längst abertausende Kunden europaweit. Unsere Druckerzeugnisse könnt ihr bereits auch in holländischer, spanischer, englischer, französischer und italienischer Sprache bestellen! Völlig umsonst können wir sie zwar nicht anbieten, aber auf jeden Fall zu unschlagbar günstigen Preisen. http://bit.ly/ze7FeO
Bild: Samuel G. / pixelio.de
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Coca Cola Design Award 2012

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Neue Verpackung gesucht: Dunkle Limonade

Ab in die Kiste – aber in die richtige. Am besten, eine ganz neuartige. Wer eine tolle Idee für die Getränkekiste der Zukunft hat, sollte jetzt beim Coca Cola Design Award 2012 mitmachen. Mehrwegverpackungen und Nachhaltigkeit sind die Stichworte, die Kreative sich dabei merken sollten. Eine Frage, die bei den Überlegungen für die visionäre Kiste auch berücksichtigt werden muss, lautet: Welche Rolle spielen dabei der demografische Wandel, veränderte Haushaltsgrößen und neue Anforderungen an Wohnraum?

Coca-Cola Deutschland bietet vor allem jungen Kreativen mit dem Coca-Cola Design Award eine Plattform, neue Konzeptideen vorzuschlagen und zu verwirklichen. Eure Ideen für die Getränke-Mehrwegkiste der Zukunft könnt ihr bis zum 8. März 2012 auf der Plattform JOVOTO einreichen. Mit Preisgeldern im Wert von 25.000 Euro werden die besten Ideen belohnt – darunter auch Sonderpreise in den Kategorien Design, Nutzerfreundlichkeit und Umwelt.

Und was ist JOVOTO? Die Plattform bezeichnet sich selbst als Spielwiese und Trainings-Camp für junge Kreative weltweit. Sie will zuallererst Ideen produzieren und Kreativität und Brands zusammenbringen. Dabei möchte  JOVOTO aber mehr als nur eine reine Plattform für Creative-Contests sein. „We created a space for you to work how you want, whenever you want,” behaupten die Macher von JOVOTO. Starke Worte. Mal schauen, was sich da so entwickelt und ob die Realität den hohen Ansprüchen gerecht wird. Wenn ihr dort einen Contest gewinnt, freuen wir uns jedenfalls auf Feedack! (Und nicht nur dann). Bereits eingereichte Ideen könnt ihr hier schon einmal anschauen.

Nachhaltigkeit ist bei der Onlineprinters GmbH längst ein wichtiges Thema. Ihr wisst ja bereits, dass wir uns intensiv mit Umweltschutz auseinandersetzen und ein zertifiziertes Unternehmen sind. Auch unsere Verpackungsmaterialien sind umweltfreundlich. So verwenden wir ausschließlich lizenzierte recyclebare Verpackungsmaterialien zum Versenden unserer Druckerzeugnisse.

Bild: memephoto / pixelio.de

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Papierkultur: Von groß nach klein

Einer der größten Konzerne in der Papierindustrie ist die Firma SAPPI mit Hauptsitz in Johannesburg. Das Unternehmen mit langer Tradition wurde bereits 1936 gegründet und ist in Deutschland in Ehingen im Alb-Donau-Kreis ansässig. Aus der einstigen Papier- und Zellstofffabrik wurde durch gezielte Zukäufe ein Global Player auf dem Papiermarkt, der 1992 auch die deutsche Firma Hannover Papier aufkaufte. Heute ist der Konzern einer der größten europäischen Hersteller von gestrichenem holzfreiem Papier.

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Firmengebäude SAPPI Gratkorn

Auch im steierischen Gratkorn besitzt SAPPI eine Niederlassung, ist dort sogar der größte Arbeitgeber. Und genau hier, in der beschaulichen 7000 Seelen-Gemeinde, steht eines der imposantesten Fabrikgebäude der heutigen Zeit: das Firmengebäude des südafrikanischen Papiergiganten, das mehr als beeindruckend aussieht. Und deshalb wurde es auch mit dem Constructec-Preis, einer namhaften Auszeichnung im Architektur-Bereich, bedacht.

Verständlich, denn das Gebäude hat es in sich, Verzeihung, an sich. Also unbedingt anschauen, es lohnt sich – und sicher bekommt man dort angesichts der vielen hervorragenden Papiere genügend Anregungen für eigene Kreationen. Das wären zumindest zwei gute Gründe, wieder mal ins benachbarte Österreich zu reisen. http://bit.ly/sfSQRM

Kleiner und beschaulicher, aber keineswegs anspruchsloser, geht es dagegen in Gmund am Tegernsee zu. Die Büttenpapierfabrik Gmund lehrt uns nicht nur viel über Papiersorten, die einstündige Besichtigungstour bringt uns wahre Papierkultur nahe. Kennt ihr Bierpapier oder habt ihr schon einmal Mohair-Papier, das sich so weich wie ein Angora-Pullover anfühlt, berührt?

In der Firma mit knapp 100 Mitarbeitern wird Tradition groß geschrieben. Trotzdem ist sie in den Entwicklungen am Puls der Zeit und verbindet modernste Technik mit kreativem Design auf hervorragende Weise. Zu sehen sind hier Papiere und Kartons, die zu immer neuen Kreationen edelster Feinst-Papiere perfektioniert werden. Getreidebestandteile aus der Maische werden dabei ebenso verarbeitet wie Rinde, Stroh, Federn und Torf. In Gmund steht sogar die älteste Papiermaschine Europas aus dem Jahr 1883. www.gmund.com

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Die ungewöhnlichsten Hotels der Welt

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Höhlen-Hotel im italienischen Matera

Zur Vorweihnachtszeit möchte ich euch wieder besondere Hotels vorstellen. Vielleicht habt ihr jetzt Zeit, ein paar entspannte Tage an außergewöhnlichen Orten zu verbringen?

Weit nach unten geht es im Höhlen-Hotel mit Urzeit-Flair, das für einen Winterbesuch bestens geignet ist. Das puristische Grotten-Hotel ist eines der spektakulärsten Hotelprojekte unserer Zeit, denn die 2000 Quadratmeter großen Höhlenwohnungen im süditalienischen Ort Matera gehören zum Weltkulturerbe.

In den 2500 Jahre alten, sorgfältig entkernten Höhlen wurden Luxus-Suiten von bis zu 140 Quadratmetern eingerichtet, die ihresgleichen suchen. Möglich ist das nur, weil sich die ganze Anlage in Privatbesitz befindet und bei der Restaurierung fast exakt der Originalzustand hergestellt wurde. Toiletten und Armaturen entsprechen der lokalen antiken Handwerkskunst und die edlen Bettlaken stammen aus einer ungebrauchten Mitgift eines alten Palazzos, die antiken Waschbecken sind umfunktionierte Futtertröge. Die erhabenen unterirdischen Räume sind unglaublich und zum Meditieren wie geschaffen. http://bit.ly/dx58lU

Das kleinste Unterwasserhotel der Welt mit dem größten privaten Pool findet man in Schweden. Das Hotel „Utter Inn“ mitten im Mälaren See nahe Stockholm ist unübersehbar und scheint im See fest verankert zu sein. Auf engstem Raum wurde hier eine einzigartige Unterkunft geschaffen: Denn drei Meter unter der Wasseroberfläche befindet sich ein Schlafraum für 2 mit Blick in eine bemerkenswerte Unterwassertierwelt. Ins Zimmerchen kommt man durch eine Röhre und genießt, dort angekommen, absolute Einsamkeit.

Über Wasser befinden sich die winzige Küche, Toilette und Wohnzimmer – und natürlich die Terrasse, die rund ums Häuschen verläuft. Gebaut hat das Mini-Hotel Mikael Genberg – ein schwedischer Erlebniskünstler, der auch mit vielen anderen Projekten auf sich aufmerksam macht. So zum Beispiel mit dem Mini-Baumhaus-Hotel „Hackspett”, das wie alle anderen ungewöhnlichen Lokalitäten Menschen inspirieren will: Einkehr und Einsicht auf engstem Raum. http://www.mikaelgenberg.com/

Um unsere aktuellen Angebote zu genießen, braucht ihr euch aber weder unter Wasser noch in eine Höhe begeben. Die könnt ihr hier anschauen: www.diedruckerei.de

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Minihotel im Mälaren See

Bilder von schau-mal.com

Von Ute.Kayser um 12:30 Getagged , , , , , , , , , , , , | / Kommentieren

Poetische Maschinen eines Designers

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Poetische Maschinen

Es surrt und zischt in einem faszinierenden Wirrwarr von Zahnrädern, Drähten und Hämmerchen. Türbeschläge erzittern und Kristalle ausgedienter Kronleuchter klirren. Alice im Wunderland? Nein, hier sind wir im Maschinenpark eines leidenschaftlichen Schuh-Designers!

«In meinem Kopf läuft schon alles. Ich muss die Maschine nur noch bauen, damit auch andere sie sehen können.» Dabei war Paul Gugelmann sein ganzes Berufsleben lang Schuh-Designer und «Directeur Artistique» bei Bally. Wenn der 81-jährige findige Kopf seine poetischen Maschinen in Gang setzt, bleibt die Zeit stehen. Alle klingenden Wunderwerke im Museum Gugelmann im Schweizerischen Schönenwerd hat er eigenhändig gebaut. Und alle seine Visionen realisiert er völlig ohne Bauplan.

In Paris baute Paul Gugelmann das Kreationsstudio von Bally auf. Auf der Suche nach mehr künstlerischem Freiraum entwickelte er zuhause die erste seiner wunderschönen Maschinen: 1963 baute er eine Dampfmaschine, ursprünglich für seinen Sohn gekauft, in eine verrückte Maschine um. Viele weitere folgten. Seit 15 Jahren sind rund 40 seiner Maschinen im Museum Gugelmann ausgestellt und selbst die ältesten Modelle funktionieren wie am ersten Tag.

«Meine Maschinen dürfen nur so genau sein, dass sie gerade noch laufen», sagt Gugelmann. Das Ungefähre sei weniger störungsanfällig als die Präzision. Und genau das verleiht ihnen ihre wärmende Poesie. Dabei sind sie der spielerische Ausdruck eines tieferen Gedankens. In den Maschinen zeigt sich genau wie in den ausgestellten bewegten Skulpturen eine leise Zeitkritik, aber ohne Bitterkeit.

Wer sich auf die genüssliche Reise durch das kindgerechte Universum von Gugelmann begeben möchte, muss genau hinsehen, denn hier wimmelt es von versteckten Anspielungen. Die Ausstellung muss man immer in Begleitung ansehen, weil jede Maschine einzeln in Bewegung gesetzt wird. Das übernehmen 50 engagierte Freiwillige, die das Museum so lieben, als hätten sie es selbst erschaffen.  http://www.gugelmann-museum.ch/ (Quelle: http://bit.ly/s0Yk84)

Unser Maschinenpark ist zwar nicht ganz so poetisch, dafür aber höchst funktional. Und das alles, um eure Drucksachen noch besser zu machen! Hier könnt ihr euch ein Bild davon machen http://youtu.be/Xp_GMRaUcc8


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Längst nicht optimal: Schrift im Web

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Webfontday 19.11.2011

Als „alte Häsin“ in Bezug auf Schriftgestaltung (immerhin habe ich noch gelernt, karolingische Minuskeln mit der Feder zu schreiben) freue ich mich, dass auch im Web gute Schriftgestaltung eine immer größere Rolle spielt.

Viele Jahre überfiel Schriftästheten beim Betrachten mancher Webseiten regelmäßig das Grauen. Aber es ist Besserung in Sicht, nicht zuletzt dank verschiedener Institutionen und Kreativer, die sich der Optimierung der Schriftästhetik im Web annehmen. Bei einem gelungenen Webfont geht es längst nicht nur um Verfügbarkeit, sondern auch um guten Schnitt und das Eingebundensein der Schrift. Klarheit, gelungene Gestaltung und Lesbarkeit im Umgang mit verschieden Browsern sind auch für Webfonts elementare Kriterien. Trotzdem lassen viele Webdesigner wichtige Gestaltungskriterien außer Acht. Teils aus Unkenntnis, teils, weil sie es einfach nicht so wichtig nehmen.

Der Webfontday (am 19. November, „Halle 27“ in München) will helfen, die Hürden des typografischen Alltags leichtfüßig zu nehmen, so schreiben die Veranstalter auf ihrer Homepage. Eine schlecht lesbare Schrift wird natürlich durch ihre Verwendung als Webfont nicht lesbarer – doch seit dem ersten Webfontday im November 2010 hat sich im Bewusstsein der Gestalter etwas getan. Das ermüdungsfreie Lesebild kann und darf nicht das einzige Kriterium für die Schriftwahl sein. Ich hoffe, nein, ich bin ganz zuversichtlich, dass sich die vor 10 Jahren erwartete Schriftenrevolution im Web immer öfter durch herausragende Typografie zeigen wird.

An den Referenten des Webfontdays soll’s nicht liegen, denn es haben sich Größen wie Tim Ahrens, Ivo Gabrowitsch, Martina Grabovszky, Andreas Henkel, Dan Rhatigan, Dan Reynolds und Adam Twardoch angesagt, um nur einige zu nennen.

Wer sich das ganze Wochenende Zeit nimmt, kann seinen Besuch auch noch mit dem 8. Münchener Typotag verbinden, der einen Tag vorher, nämlich am 18. 11. 2011, stattfindet und ebenfalls mit hochkarätigen Referenten aufwartet. Beide Veranstaltungslinks hier: http://www.typotag.de/anmeldung und http://www.webfontday.de/

Von Ute.Kayser um 10:00 Getagged , , , , , , , | / Kommentieren

Auf den Spuren der Renaissance

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Rodrigo Borgia - lifeinitaly.com

Auch wenn er mir zu voyeuristisch geraten ist, verfolge ich gerade gespannt den Mehrteiler „Borgia“ und mein historisches Interesse an der Renaissance ist wieder geweckt. Von der Familie Borgia wird ja behauptet, sie sei das Ur-Vorbild aller Mafia-Epen. Ich hoffe, im Fernsehfilm wird noch etwas mehr vom aufblühenden Geist der Renaissance erkennbar, immerhin begann doch auch Gutenberg seine Bibel zu drucken, entdeckte Columbus die Neue Welt und pinnte bald darauf Luther seine Thesen an die Wittenberger Schlosskirche.

Gab es eigentlich auch in Deutschland einen derart einflussreichen, manipulativen Clan? Mir fallen da nur die Fugger ein. Die waren auch in diverse Machenschaften verstrickt und hielten engen Kontakt zu Rom. Die schwäbische Kaufmannsfamilie hatte ihre große Zeit zwischen Hochmittelalter und Renaissance. Und sie hatte so viel Macht, dass sie die Kaiserwahl und den Ablasshandel stark beeinflusste – der katalanische und in Rom aktive Borgia-Clan stellte einst sogar den berüchtigten Papst Alexander IV.!

Immerhin ließ Jakob Fugger in Augsburg eine ansehnliche Sozialsiedlung bauen, damals extrem fortschrittlich und die erste ihrer Art in Deutschland. Wenn sie auch nur deshalb entstand, weil Jakob Fugger nach der manipulierten Kaiserwahl sein Image aufpolieren wollte und einfach zu viel Geld übrig hatte, konnten viele Augsburger von der „Fuggerei“ profitieren. Die steht noch heute und ich kann euch deren Besichtigung nur wärmstens empfehlen.

Zwei faszinierende Familien, die ihrer Zeit einen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt haben.

Stempel ganz anderer Art findet ihr aktuell auch in unserem Angebot. Stempel der Neuzeit, die aus unserem Büroalltag nicht mehr wegzudenken sind. Zum Beispiel der klassische Holzstempel aus Buchenholz oder der Allroundstempel, ideal für private Zwecke. Alle können natürlich individuell mit Text oder Motiv versehen werden.

 

Von Ute.Kayser um 11:06 Getagged , , , , , , , | / Kommentieren

Filigrane Kartengrüße via Skalpell

Nikki in Filigrane Kartengrüße via Skalpell

Nikki McClure - Kunstpostkarten

Nikki McClure ist eine amerikanische Künstlerin, die ihre wunderschönen, komplexen Meisterwerke aus einem einzigen Blatt schwarzem Tonpapier schneidet – und das tut sie lediglich mit einem scharfen Skalpell. Dieser Prozess ist sehr schwierig, denn die feinen Schnitte dürfen nicht danebengehen. Natürlich ist die Gestaltung eines solchen Motives auch ziemlich zeitaufwendig, was das Ergebnis noch viel wertvoller macht.

Anschließend wird das Motiv als Druckvorlage verwendet und mit Farben, die auf reinen Pflanzenölen basieren, auf 100 Prozent Recyclingpapier übertragen. Wo findet das Ganze das statt? Natürlich in einer kleinen, familiengeführten Druckerei in Oregon, deren Stromverbrauch durch Green-e ® mit erneuerbaren Energien ausgeglichen wird. Toll, denn der komplette Prozess ist somit von A bis Z grün.

Wer an die bevorstehende Adventszeit denken sollte: Richtig, so schön kann auch ein vorweihnachtlicher Wintergruß sein! Und um das Ensemble komplett zu machen: Zu jeder Grußkarte gehört ein beidseitig bedruckter Umschlag mit hübschen, fliegenden Krähen. Ihr Portfolio zeigt auch diverse andere, ebenso schöne Kreationen. http://www.nikkimcclure.com/portfolio/

Auch bei uns können Sie jetzt Ihre individuellen Weihnachtskarten bestellen. Denn wir haben exklusiv für Sie hochwertige Post- oder Klappkarten mit ansprechenden Motiven gestaltet, die Ihnen sogar gratis zum Download zur Verfügung stehen. Einfach die gewünschte Vorlage kostenlos runterladen und mit Ihren individuellen Texten oder dem Firmenlogo versehen. So kommt bestimmt kein Weihnachtsstress auf!

Von Ute.Kayser um 12:07 Getagged , , , , , , , , | / Kommentieren

Die Molekularfassade

Molekularfassade-150x150 in Die Molekularfassade

Molekularfassade TU Graz

Design “Made in Switzerland”, Schweiz und Kunst, das war schon immer etwas Besonderes. Fast eine Einheit, auf jeden Fall aber den meisten anderen europäischen Ländern lange Zeit voraus. Für den Neubau der Technischen Universität Graz ist im Rahmen der BIG Art-Reihe ist auch ein sehr ausgefallenes Kunstwerk entstanden.

2045 durchnummerierte und bedruckte Glaspaneele, Format 3,20 m x 0,49 m, sind für die Uni-Fassade zusammengesetzt worden. Alle gläsernen und im Siebdruck bedruckten Grundelemente sind Kreise, die in ihrer Summe wiederum Kreise ergeben – Symbole für Moleküle. Durch das buntreflektierende Licht entsteht eine einzigartige Farbigkeit der Fassade. Bei Sonnenschein um die Mittagszeit erstrahlt alles in herrlichen Blau- und Grüntönen bis hin zum Kupferton. Ist es bewölkt, sieht man nur eine einzige Bedruckung mit dem dazugehörigen Raster.

Der bunte Effekt wird durch die sehr hohe Lichtleitfähigkeit und die irisierenden Farbverschiebungen der verwendeten Farbpigmente hervorgerufen. Von innen sieht man wie durch eine getönte Glasscheibe, die Sicht ist also frei. Die Fassade hat der Künstlers Robert Schaberl gestaltet, das Gebäude der Architekt Thomas Zinterl.

Ich finde, sie passt sehr gut zu einer technischen Uni. http://bit.ly/r4LfyX

Von Ute.Kayser um 10:00 Getagged , , , , , , , | / Kommentieren

100 beste Plakate in Nürnberg

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100 beste Plakate 10

Im fränkischen Nürnberg, quasi bei Onlineprinters um die Ecke, kann man gerade Kunstvolles bestaunen:

Noch bis zum 2. Oktober 2011 findet hier die Ausstellung zum Wettbewerb »100 beste Plakate 10« statt. Bisher war sie in Berlin zu sehen, nun kann man sie im unteren Foyer des Neuen Museums Nürnberg, dem staatlichen Museum für Kunst und Design, anschauen.

Das Plakat hat sich im Verlauf seiner langjährigen Geschichte als feste Größe in der visuellen Kultur etabliert und prägt auch heute noch vielfach das öffentliche Erscheinungsbild unserer Städte. Der Weg zur Ausstellung lohnt sich, denn sie zeigt hochaktuelle Plakat-Designs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gleichzeitig gibt sie natürlich einen interessanten Überblick über besondere Leistungen des modernen Plakat-Designs in diesen Ländern. Auftragsgebundene Arbeiten sind hier genauso zu bewundern wie freie künstlerische Plakate und projektbetreute Plakate von Design-Studenten.

Auch das Museumsgebäude selbst ist erwähnenswert, denn der Architekt Volker Staab hat sich hiermit die Anerkennung internationaler Fachkreise gesichert. Das liegt wohl auch daran, dass sich der Bau sehr gut in die mittelalterliche Stadtstruktur Nürnbergs einfügt. Trotzdem ist er klar, transparent und abwechslungsreich. Also gleich mal als Ziel bei Regenwetter (und nicht nur dann) vormerken!

Einseitig oder beidseitig bedruckte Plakate in vielen Formaten gibt es natürlich auch bei uns zu attraktiven Preisen.

Von Ute.Kayser um 11:31 Getagged , , , , , , , | / 2 Kommentare
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