20. Dezember 2010,Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein
Weihnachten hat noch nicht angefangen, da plagen uns schon Gedanken über Dinge, die unbedingt „zwischen den Jahren“ getan werden müssen. Mir jedenfalls fallen eine Menge Sachen ein, die ich auf genau diese Zeit geschoben habe. „Zwischen den Jahren“ meint den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr und erinnert daran, dass evangelische und katholische Christen in Süddeutschland mehr als 100 Jahre lang unterschiedliche Kalender hatten. Das Jahr begann zwar für alle mit dem 1. Januar, dieser lag aber um elf Tage auseinander, weil Katholiken den Gregorianischen, Protestanten aber den Julianischen Kalender benutzten.
Die unterschiedliche Zählung der Tage begann mit der Kalenderreform von Papst Gregor VIII. im Jahr 1582. Der 1.600 Jahre alte von Caesar eingeführte “Julianische Kalender” blieb jedes Jahr um elf Minuten hinter dem Sonnenlauf zurück. Der Frühlingsanfang, für die Berechnung des Osterfestes besonders wichtig, wanderte deshalb immer weiter nach vorne. Wegen dieser “davongelaufenen Tage” ließ man mit der Reform elf Tage ausfallen. Mit dieser Regelung und der Neuordnung von Schalttagen und -jahren ist der Gregorianische Kalender so genau, dass es erst in 3.300 Jahren eine Zeitverschiebung von einem einzigen Tag geben wird.
Wenn wir heute die Worte „zwischen den Jahren“ in den Mund nehmen, meinen wir einen Zeitraum, in dem wir längst Aufgeschobenes endlich erledigen wollen. Alle haben Urlaub und ganz viel Zeit. Garage und Keller aufräumen? Klar, das wird zwischen den Jahren gemacht. Badezimmer streichen? Oh, das machen wir zwischen den Jahren. Parkett verlegen oder Küche fliesen? Wann wohl?! Genau…….. zwischen den Jahren. Und was kommt dabei heraus? Das wenigste wird erledigt, denn wir haben uns leider mal wieder viel zu viel vorgenommen. Macht aber gar nichts, denn im nächsten Jahr gibt es ja zum Glück auch wieder diese schöne Zeit „zwischen den Jahren“. Dann wird endlich die alte Plattensammlung verkauft.
In diesem Sinne: Nicht zu viel vornehmen, dann reicht die Zeit, na, ihr wisst schon……!
„Zwischen den Jahren“
Weihnachten hat noch nicht angefangen, da plagen uns schon Gedanken über Dinge, die unbedingt „zwischen den Jahren“ getan werden müssen. Mir jedenfalls fallen eine Menge Sachen ein, die ich auf genau diese Zeit geschoben habe. „Zwischen den Jahren“ meint den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr und erinnert daran, dass evangelische und katholische Christen in Süddeutschland mehr als 100 Jahre lang unterschiedliche Kalender hatten. Das Jahr begann zwar für alle mit dem 1. Januar, dieser lag aber um elf Tage auseinander, weil Katholiken den Gregorianischen, Protestanten aber den Julianischen Kalender benutzten.
Die unterschiedliche Zählung der Tage begann mit der Kalenderreform von Papst Gregor VIII. im Jahr 1582. Der 1.600 Jahre alte von Caesar eingeführte “Julianische Kalender” blieb jedes Jahr um elf Minuten hinter dem Sonnenlauf zurück. Der Frühlingsanfang, für die Berechnung des Osterfestes besonders wichtig, wanderte deshalb immer weiter nach vorne. Wegen dieser “davongelaufenen Tage” ließ man mit der Reform elf Tage ausfallen. Mit dieser Regelung und der Neuordnung von Schalttagen und -jahren ist der Gregorianische Kalender so genau, dass es erst in 3.300 Jahren eine Zeitverschiebung von einem einzigen Tag geben wird.
Wenn wir heute die Worte „zwischen den Jahren“ in den Mund nehmen, meinen wir einen Zeitraum, in dem wir längst Aufgeschobenes endlich erledigen wollen. Alle haben Urlaub und ganz viel Zeit. Garage und Keller aufräumen? Klar, das wird zwischen den Jahren gemacht. Badezimmer streichen? Oh, das machen wir zwischen den Jahren. Parkett verlegen oder Küche fliesen? Wann wohl?! Genau…….. zwischen den Jahren. Und was kommt dabei heraus? Das wenigste wird erledigt, denn wir haben uns leider mal wieder viel zu viel vorgenommen. Macht aber gar nichts, denn im nächsten Jahr gibt es ja zum Glück auch wieder diese schöne Zeit „zwischen den Jahren“. Dann wird endlich die alte Plattensammlung verkauft.
In diesem Sinne: Nicht zu viel vornehmen, dann reicht die Zeit, na, ihr wisst schon……!
Quelle: http://www.kirche-in-gaarden.de/Gottesdienste/Kirchenjahr/Zwischen_den_Jahren/zwischen_den_jahren.html